Schwer

Mein Herz zerbricht . Ich fühle es.

Der Schmerz ist so gross, dass ich nicht mehr richtig atmen kann. nicht mehr schlafen. nicht mehr essen. Und auch nicht mehr denken.

Drinnen zerreisst alles, alles was da war, mühsam aufgebaut und erkämpft, alles eben noch neu und erstaunlich gut, zusammengefallen dort in sich zu einem bedeutungslosen Haufen.

Nichts . nichts

Nichts hat Wert, nichts ist so, wie es scheint, und trotzdem muss ich die verdammten Kerzen anzünden zum Advent, denn meiner Tochter kann ich nicht die Träume nehmen.

Alles wird gut, mein Schatz, sage ich ihr, alles wied gut, hier nimm den Strohstern und hänge ihn dorthin.mama warum weinst du dann ? Ich bin nur müde, mein Schatz. Ich glaub ich leg mich schlafen.

Nichts ist gut und nichts wird je gut sein, nichts ist von Bedeutung, selbst der Schmerz nicht. All der Schmerz. All das Schwarz. All die Hoffnung die sich nie nie nie erfüllten und nie erfüllen werden, all das hoffen und warten und kämpfen und dieser eine Wunsch nach Geborgenheit. Irgendwann wird alles zu Staub. Alles Leben davor und danach. Erinnerungen im Nichts.

Ich möchte nicht mehr. Ich möchte nicht mehr. Ich möchte nicht mehr

 

es hat so viel Karft gekostet wieder aufzustehen und ich kann das nicht nochmal. Ich kann das nicht nochmal.

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